Patricia Bust in ihrer Praxis in Hannover

Über mich

Systemische Einzel‑, Paar- und Familientherapeutin (DGSF)
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Geprägt durch eine bewegte Lebensbiografie, frühe existentielle Schicksalsschläge und eine kreative Laufbahn, profitiere ich heute von einer tiefen, krisenerprobten Lebenserfahrung.

Die persönliche Verarbeitung traumatischer Verluste hat in mir ein festes Fundament aus Empathie, Struktur und unvoreingenommenem Verständnis für meine Klient:innen wachsen lassen.

Unterstützt durch den starken Rückhalt meiner langjährigen Familie begleite ich Sie heute mit fundierter therapeutischer Erfahrung auf Ihrem ganz eigenen Weg.

Detaillierte Informationen über meinen Ausbildungsweg und zu meiner Person erhalten Sie unter Vita.

Patricia Bust, Hannover

Mitgliedschaften:

DGSF – Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie

VfP – Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater V.

Um die Qualität meiner Arbeit zu sichern, nehme ich regelmäßig an Fortbildungen, Supervision und Intervision teil.

Vita

Patricia Bust, Dipl. Sozialpäd. (FH), Systemische Therapeutin (DGSF), Heilpraktikerin für Psychotherapie

1. Therapeutische Praxis und Qualifikationen

Seit 2011: Tätigkeit in eigener Praxis für Psychotherapie, Coaching,Paar- und Familientherapie

  • 2011 – 2015: Standort Hannover-Oststadt
  • Seit 2015: Standort Hannover-City (Schwerpunkte: Einzel‑, Paar-Familien- und Traumatherapie)
  • 2014 – 2018: Systemische Einzel‑, Paar- und Familientherapie / Praxis Institut Nord (DGSF-zertifiziert)
  • 2010 – 2012: Ausbildung & staatliche Zulassung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie / Paracelsusschule Hannover

2. Akademischer Werdegang

  • 1994 – 1997: Studium der Sozialpädagogik / Evangelische Fachhochschule Hannover
    • Schwerpunkte: Entwicklungs- und Bindungspsychologie, Schulsozialarbeit, Paartherapie, Familienrecht
    • Diplomarbeit (2009): „Methoden der Konfliktregelung in der psychosozialen Arbeit mit Paaren“ (Schwerpunkte: Bindungstheorie, Eskalationsdynamik, Transaktionsanalyse)
    • Praxisstationen:
      • Medizinische Hochschule Hannover (Psychiatrische Tagesklinik)
      • Schulsozialarbeit (IGS-Mühlenberg)
      • Förderschule „Schule auf der Bult“ (Fokus: Frühkindliche Traumata und Bindungsstörungen)
      • Vorpraktikum / AWO Kindertagesstätte

3. Kontinuierliche therapeutische Fachweiterbildungen (Auswahl)

  • Traumatherapie und Akuthilfe:
    • EMDR in Therapie und Coaching (EMDR-Ausbildungszentrum München, 2017)
    • Arbeit mit traumatisierten Menschen (Praxis Institut Nord und ZPTN, 2016)
  • Therapie- und Beratungsverfahren:
    • Tiefenpsychologischer Fortbildungskurs (Winnicott Institut Hannover, 2015–2016)
    • Verhaltenstherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Paracelsusschule, 2015)
    • Sexualtherapie (Hartmut Gutsche, 2015)
    • Paarcoaching / Fachausbildung (Tasso Hildebrand, 2013)
    • Hypnose-Grundlagen (Thomas Schnura, 2013)
    • NLP-Practitioner (Zentrum für Metakommunikation Hannover, 2013–2014)
  • Gesprächsführung und Entspannung:
    • Lösungsorientierte Gesprächsführung (Paracelsusschule Hannover, 2012)
    • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg (Ela Windels, 2013)
    • Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson – Seminarleiterschein (2014)

4. Fachvorträge, Kongresse und Wissenstransfer

  • 2024: Teilnahme M.E.G. Jahrestagung Kassel: „Ericksonsche Hypnose und Psychotherapie“ / Milton Erickson Gesellschaft e.V.
  • 2024: Workshop-Teilnahme „Generation-Code wird 30 Jahre“ / Workshop / Institut für transgenerative Prozesse
  • 2023: Fachvortrag „MAD WORLD – Wenn Patient:innen globale Krisen als Thema einbringen“ (Kooperation mit Dipl.-Psych. Fabian Chmielewski)
  • 2012: Teilnahme an Fachworkshops & Symposien (u. a. Psychotherapie-Symposium Dresden zu den Themen:
    • Systemische Ansätze und Mailänder Schule
    • Ressourcenorientierte Angstbewältigung
    • Resilienz bei Verlusten und Krisen sowie Kreative Methoden in der Therapie

5. Früherer Werdegang

  • 1999 – 2011: Zweisprachige Moderatorin (DE/EN) für Events, Kongresse und Podiumsdiskussionen
  • 1989 – 1993: Gebietsleiterin, „Pro Concept Marketing“, Köln
  • Vor 1999: Internationale Tätigkeiten im Bereich Moderation, Präsentation und Performance (u. a. Engagements als Assistentin einer Zauberkunst-Show auf Kreuzfahrtschiffen und Laufstegmodel) sowie im Marketingbereich.

Über mich

Mein Weg in die Psychotherapie wurde maßgeblich durch eine vielseitige und bewegte Lebensbiografie geprägt. Ich entstamme einer lebendigen Familie mütterlicherseits, mit französischen Wurzeln und wuchs in Hessen, im Kreise meiner Eltern, den fünf Schwestern meiner Mutter und meiner Großeltern auf. Während meiner Grundschulzeit zog ich mit meiner Familie nach Hannover, wo mein Vater einen Elektronikgroßhandel aufbaute.

Meine frühe Begeisterung für Ausdruck und Bewegung führte mich 1983 als Tänzerin auf die Bühne einer Band der „Neuen Deutschen Welle“ – eine aufregende Zeit.

Ab 1989 folgte eine langjährige Tätigkeit als zweisprachige Moderatorin für Podiumsdiskussionen und Events. Hier schärfte ich Fähigkeiten, die mir heute in der Therapie zugutekommen: tiefes Zuhören, das Strukturieren komplexer Themen und mein Gespür für Menschen.

Doch mein Leben hielt auch frühe, tiefgreifende Erschütterungen bereit: Durch den plötzlichen Unfalltod meiner Mutter und den darauffolgenden Verlust meines Vaters, nach einer schweren Erkrankung, war ich mit 19 Jahren auf mich allein gestellt. Ich musste früh lernen, existentielle Verantwortung zu übernehmen. Die bewusste Verarbeitung dieser traumatischen Erfahrungen hat mich gelehrt, wie man durch tiefsten Schmerz hindurchgeht und gestärkt daraus hervorgehen kann.

Heute schöpfe ich aus dieser krisenerprobten Lebenserfahrung, eigener langjähriger, therapeutischer Aufarbeitung und meinem kreativen Hintergrund, viel Empathie und unvoreingenommenes Verständnis für meine Klient:innen. Gemeinsam, mit dem Rückhalt und den Erfahrungen aus meiner langjährigen Ehe (seit 1997) und dem liebevollen Kontakt zu unserem erwachsenen Sohn, bin ich an diesen Schritten gereift und habe so ein festes Fundament für meine täglichen Praxisarbeit.